Strukturierte Befundaufnahme, evidenzbasierte Bewertung und transparente Annahmen
Belastbare Entscheidungsgrundlage
Architektur & Design
HLD, LLD, Zielarchitektur, Abhängigkeiten und technische Standards
Reduzierte Umsetzungsrisiken
Migration & Transformation
Wellenplanung, Pilotierung, Cutover, Hypercare und Handover
Planbares Vorgehen mit kontrollierten Übergängen
Betrieb & Governance
RACI, ITSM-Prozesse, Servicekatalog, SLA, Reporting und CSI
Klare Verantwortung und nachhaltige Betriebsfähigkeit
Automation & Qualität
PowerShell, Microsoft365DSC, Graph, Templates, Tests und Konfigurationsdrift
Wiederholbarkeit, Geschwindigkeit und Auditierbarkeit
Leistungsprinzipien
Die Leistungsprinzipien bilden den verbindlichen Orientierungsrahmen für eine konsistente, transparente und qualitätsgesicherte Leistungserbringung. Sie stellen sicher, dass Aufgabenstellungen klar abgegrenzt, Ergebnisse auf belastbaren Nachweisen aufgebaut und technische Empfehlungen konsequent an Risiken, Nutzen und Betriebsfähigkeit ausgerichtet werden. Durch standardisierte Methoden, nachvollziehbare Entscheidungen und reproduzierbare Liefergegenstände entstehen Lösungen, die sowohl fachlich fundiert als auch für Management, Umsetzung und Betrieb unmittelbar nutzbar sind.
Prinzip
Ausgestaltung
Evidenzbasiert
Feststellungen werden auf Dokumenten, Interviews, Konfigurationsexporten, Messwerten und nachvollziehbaren Prüfschritten aufgebaut.
Scope-first
Ziele, Prüffragen, Systeme, Volumina, Abgrenzungen und Erfolgskriterien werden vor der Detailarbeit festgelegt.
Risiko- und nutzenorientiert
Ergebnisse werden nach Kritikalität, Auswirkung, Dringlichkeit, Nutzen und Umsetzungsaufwand priorisiert.
Design for Operations
Architekturen berücksichtigen Rollen, Serviceprozesse, Monitoring, Backup, Security, Support und Knowledge Transfer.
Reproduzierbar
Vorlagen, Checklisten, Bewertungsmatrizen, Automatisierung und Quality Gates sichern konsistente Ergebnisse.
Managementfähig
Technische Sachverhalte werden in klare Entscheidungen, Roadmaps, Kosten- und Risikobilder übersetzt.
Kernkompetenzen
Die Kernkompetenzen bündeln fundierte technische Expertise, methodische Beratungskompetenz und langjährige Erfahrung in der Gestaltung komplexer IT- und Cloud-Landschaften. Sie decken den gesamten Lebenszyklus von der Analyse und Zielarchitektur über Migration und Transformation bis zur Betriebsübergabe und kontinuierlichen Optimierung ab. Durch die enge Verzahnung von Plattformwissen, Security, Automation, Governance und Service Design entstehen integrierte Lösungen, die technische Anforderungen zuverlässig erfüllen und zugleich strategische Ziele, Wirtschaftlichkeit und nachhaltige Betriebsfähigkeit unterstützen.
Kompetenzfeld
Leistungsinhalt
Microsoft 365 & Digital Workplace
Tenant-Architektur, Teams, SharePoint, OneDrive, Exchange Online, Governance, Collaboration und Adoption.
Tenant-to-Tenant, Plattformmigration, Wellenplanung, Koexistenz, Tooling, Cutover, Pilot und Hypercare.
Power Platform
Power Apps, Power Automate, Power BI, Dataverse, Abhängigkeitsanalyse, Governance und Migrationsplanung.
Security, Compliance & Resilience
Zero Trust, DORA, NIS2, DSGVO-Readiness, Logging, Recovery, Third-Party Risk und Nachweisführung.
Automation & Configuration as Code
PowerShell, Graph, Microsoft365DSC, PnP, standardisierte Templates, Export/Import und Drift-Analyse.
Service Design & Operating Model
Servicekatalog, SOW, RACI, ITIL-Prozesse, SLA, Reporting, Eskalation, CSI und Governance.
Technical Due Diligence & Assurance
IT Due Diligence, Architektur- und Projekt-Reviews, Reifegradbewertung, Red Flags und Maßnahmenplanung.
Methodisches Vorgehensmodell
Das methodische Vorgehensmodell schafft einen klaren und nachvollziehbaren Rahmen für die strukturierte Durchführung von Beratungs-, Bewertungs-, Design- und Transformationsleistungen. Es führt schrittweise von der gemeinsamen Ziel- und Scope-Definition über Discovery, Analyse und Lösungsdesign bis zur Validierung, Umsetzung und nachhaltigen Betriebsübergabe. Definierte Quality Gates, abgestimmte Ergebnisse und transparente Entscheidungsgrundlagen stellen sicher, dass Risiken frühzeitig erkannt, Abhängigkeiten beherrscht und die vereinbarten Ziele messbar erreicht werden.
Technische Tests, UAT, Pilotierung, Readiness-Checks, Abnahme- und Rückfallkriterien durchführen.
Go/No-Go-Empfehlung
7. Umsetzung & Governance
Steuerung, Architekturaufsicht, Quality Assurance, Change Control, Reporting und Eskalation unterstützen.
Kontrollierte Lieferung
8. Handover & Optimierung
Dokumentation, Knowledge Transfer, Betriebseinführung, Backlog, KPI und Verbesserungszyklus etablieren.
Betriebsabnahme und CSI-Backlog
Bewertungsmethodik
Die Bewertungsmethodik stellt sicher, dass technische, organisatorische und wirtschaftliche Fragestellungen nach einheitlichen, transparenten und nachvollziehbaren Kriterien beurteilt werden. Dabei werden der dokumentierte Ist-Zustand, belastbare Nachweise und abgestimmte Zielsetzungen systematisch gegenübergestellt, um Stärken, Abweichungen, Risiken und Handlungsbedarfe objektiv zu erfassen. Die Ergebnisse werden hinsichtlich Kritikalität, Auswirkung, Dringlichkeit und Umsetzbarkeit eingeordnet und in priorisierte, entscheidungsfähige Empfehlungen überführt.
Einmalaufwand, laufender Aufwand, Lizenzierung, Consumption, Betriebs- und Risikokosten
Standard-Liefergegenstände
Die Standard-Liefergegenstände übersetzen Analyse-, Design- und Umsetzungsleistungen in klar strukturierte, nachvollziehbare und unmittelbar nutzbare Ergebnisse. Einheitliche Inhalte, Qualitätsanforderungen und Dokumentationsstandards gewährleisten Konsistenz, Vergleichbarkeit und eine belastbare Grundlage für Entscheidungen, Umsetzung und Betrieb. Umfang und Detaillierungsgrad werden dabei an Zielsetzung, Leistungsphase und vereinbarten Scope angepasst, ohne die methodische Qualität und Nachweisfähigkeit zu beeinträchtigen.
Liefergegenstand
Inhalt und Qualitätsanforderung
Management Summary
Kernaussagen, Entscheidungsbedarf, Top-Risiken, Nutzen, empfohlene Maßnahmen und nächste Schritte.
Assessment- oder Gutachtenbericht
Scope, Methodik, Evidenz, Befunde, Bewertung, Auswirkungen, Empfehlungen und Einschränkungen.
High Level Design
Architekturprinzipien, Komponenten, Integrationen, Daten- und Sicherheitsflüsse, Zielbild und Annahmen.
Low Level Design
Konfigurationsnahe Ausgestaltung, Parameter, Rollen, Abhängigkeiten, Schnittstellen, Betriebs- und Sicherheitsdetails.
Risiko- und Maßnahmenregister
Risiko, Ursache, Auswirkung, Wahrscheinlichkeit, Kritikalität, Maßnahme, Owner und Zieltermin.
Roadmap / Wave Plan
Phasen, Wellen, Meilensteine, Abhängigkeiten, Ressourcen, Exit-Kriterien und Entscheidungszeitpunkte.
RACI / Operating Model
Verantwortlichkeiten für Architektur, Betrieb, Security, ITSM, Lieferanten und Kunde.
Test- und Abnahmeplan
Testfälle, UAT, Pilot, Eintritts- und Austrittskriterien, Defect Management und Abnahmeverfahren.
Cutover- und Rollback-Runbook
Schrittfolge, Zeitplan, Rollen, Kommunikationswege, Validierung, Go/No-Go und Rückfallmaßnahmen.
Service Description / SOW
Ziele, Scope, Leistungen, Frequenzen, Deliverables, Anforderungen, Assumptions, Exclusions und Governance.
Betriebshandbuch
Servicearchitektur, Tagesbetrieb, Monitoring, Backup, Incidents, Changes, Requests, Eskalation und Reporting.
Knowledge-Transfer-Paket
Trainingsunterlagen, Walkthroughs, Betriebsübergabe, offene Punkte und Kompetenznachweis.
Anforderungen und Mitwirkungspflichten (Auftraggeber)
Eine erfolgreiche, termingerechte und qualitativ belastbare Leistungserbringung setzt eine aktive und koordinierte Mitwirkung des Auftraggebers voraus. Dazu gehören insbesondere die rechtzeitige Bereitstellung relevanter Informationen, Unterlagen, Systemzugänge und Ansprechpartner sowie zeitnahe Entscheidungen und Freigaben. Die nachfolgenden Anforderungen schaffen klare Verantwortlichkeiten, reduzieren Verzögerungs- und Qualitätsrisiken und bilden die Grundlage für eine effiziente Zusammenarbeit sowie nachvollziehbare Ergebnisse.
Kategorie
Anforderung an den Auftraggeber
Governance
Benennung von Sponsor, fachlichem Ansprechpartner, technischen SMEs, Entscheidern und Freigabegremium.
Scope & Ziele
Bereitstellung klarer Ziele, Prüffragen, In-/Out-of-Scope, Prioritäten und Erfolgskriterien.
Zugänge
Zeitgerechter, sicherer Lesezugriff auf relevante Portale, Systeme, Konfigurationen, Logs und Datenräume.
Unterlagen
Aktuelle Architektur-, Betriebs-, Sicherheits-, Vertrags-, Lizenz-, Inventar- und Projektdokumentation.
Datenqualität
Vollständige und belastbare Mengen-, Nutzungs-, Abhängigkeits-, Kosten- und Betriebsdaten.
Interviews
Verfügbarkeit der relevanten Stakeholder und Fachexperten für Workshops und Validierung.
Entscheidungen
Zeitnahe Klärung von Annahmen, Varianten, Risiken, Abweichungen und Freigaben.
Security & Datenschutz
Freigabe des Prüfzugriffs, Klassifizierung der bereitgestellten Informationen und Vorgaben zur Datenverarbeitung.
Change & Test
Bereitstellung von Testumgebungen, Testbenutzern, Pilotgruppen, Change-Fenstern und verantwortlichen Abnehmern.
Drittparteien
Koordination mit Herstellern, Providern und abhängigen Lieferanten einschließlich Zugängen und Terminen.
Anforderungen an die Leistungserbringung (Auftragnehmer)
Nachweisbare Senior-Expertise in Microsoft Cloud, Digital Workplace, Migration, Security und Service Design.
Methodische Trennung von Befund, Bewertung, Empfehlung und Annahme.
Versionierte und qualitätsgesicherte Liefergegenstände mit nachvollziehbarem Review- und Freigabestatus.
Vertraulicher Umgang mit Kundeninformationen und Anwendung des Need-to-know-Prinzips.
Transparente Dokumentation von Risiken, Abhängigkeiten, offenen Punkten und Scope-Änderungen.
Umsetzbare Empfehlungen mit Owner, Priorität, Aufwand, Abhängigkeit und Zielzustand.
Qualitätsmanagement und Governance
Qualitätsmanagement und Governance schaffen den verbindlichen Rahmen für eine kontrollierte, transparente und nachvollziehbare Leistungserbringung. Definierte Kontrollpunkte, klare Entscheidungs- und Eskalationswege sowie regelmäßige Reviews stellen sicher, dass Scope, Evidenz, Architektur, Liefergegenstände und Abnahmekriterien durchgängig überwacht werden. Dadurch werden Abweichungen frühzeitig erkannt, Risiken zielgerichtet gesteuert und Ergebnisse in konsistenter Qualität sowie mit klar dokumentierten Verantwortlichkeiten bereitgestellt.
Kontrollpunkt
Qualitätssicherung
Scope Gate
Prüfung auf eindeutige Ziele, Systeme, Volumina, Annahmen, Ausschlüsse und Abnahmebedingungen.
Evidence Gate
Nachweis, dass wesentliche Aussagen durch Dokumente, Interviews, Exporte oder Messwerte gestützt sind.
Architecture Gate
Review von Integrationen, Security, Resilienz, Betrieb, Abhängigkeiten und Standardkonformität.
Delivery Gate
Konsistenzprüfung zwischen Befunden, Risiken, Empfehlungen, Roadmap, RACI und Kostenannahmen.
Acceptance Gate
Formale Prüfung der vereinbarten Liefergegenstände und Abnahme- bzw. Restpunkteliste.
Governance-Format
Zweck
Typischer Rhythmus
Working Session
Detailklärung, Design und Fortschrittsbearbeitung
wöchentlich oder bedarfsorientiert
Architecture Review
Entscheidungen, Standards, Abhängigkeiten und technische Risiken
an Design-Meilensteinen
Project / Service Review
Status, Risiken, Maßnahmen, Ressourcen, Qualität und kommerzielle Punkte
monatlich oder phasenbezogen
Steering Committee
Managemententscheidungen, Eskalationen und Freigaben
an Meilensteinen
Decision Log
Dokumentation von Optionen, Entscheidung, Begründung, Owner und Datum
laufend
Annahmen, Abgrenzungen und Ausschlüsse
Die Leistungen werden grundsätzlich remote erbracht, sofern kein Vor-Ort-Anteil ausdrücklich vereinbart ist.
Bewertungen beziehen sich auf den vereinbarten Scope, den Betrachtungszeitpunkt und die bereitgestellten Nachweise.
Rechts-, Steuer- oder verbindliche Datenschutzberatung ist nicht Bestandteil einer technischen Beratung.
Penetrationstests, forensische Sicherungen, Zertifizierungen und operative Änderungen sind nur bei gesonderter Beauftragung enthalten.
Vollständige Inventuren, Massenmigrationen, Applikationsremediation und Endanwendersupport sind nicht automatisch Bestandteil eines Assessments.
Zeit- und Aufwandsschätzungen sind ohne validierte Daten als ROM zu kennzeichnen.
Änderungen von Scope, Volumen, Systemanzahl, Frist oder Lieferformat werden über Change Control bewertet.
Beauftragungs- und Abwicklungsmodell
Das Beauftragungs- und Abwicklungsmodell schafft einen flexiblen und zugleich verbindlichen Rahmen für die bedarfsgerechte Zusammenarbeit. Abhängig von Aufgabenstellung, Planbarkeit, Leistungsumfang und gewünschter Steuerung wird das geeignete Vertrags- und Abrechnungsmodell ausgewählt und durch klar definierte Liefergegenstände, Verantwortlichkeiten, Termine sowie Abnahme- und Entscheidungsprozesse konkretisiert. Ein standardisierter Beauftragungsprozess sorgt dabei für Transparenz vom Erstgespräch über die Durchführung und Qualitätssicherung bis zur Übergabe der Ergebnisse.
Modell
Geeignet für
Abrechnung / Steuerung
Festpreis / E-Delivery
Klar abgegrenzte Assessments, Reviews, Designs und Dokumentpakete
Definierter Scope, Liefergegenstände, Annahmen und Abnahmekriterien
Time & Material
Offene Analyse, Troubleshooting, Architekturunterstützung und dynamische Projekte
Nach Aufwand mit transparenter Leistungsdokumentation
Kontingent / Retainer
Laufende Zweitmeinung, Governance, Eskalation und Expert on Demand
Monatliches Stunden- oder Tageskontingent
Phasenvertrag
Größere Migrationen und Transformationen mit Entscheidungs-Gates
Beauftragung je Phase mit Exit-Kriterien
Managed Advisory
Regelmäßige strategische und technische Begleitung
Service Review, Backlog, Roadmap und KPI
Standard-Beauftragungsprozess
Schritt
Ergebnis
1. Erstklärung
Anlass, Ziel, Prüffragen und Entscheidungsbedarf sind verstanden.
2. Unterlagen- und Scope-Check
Datenbedarf, Stakeholder, Systeme, Volumen, Annahmen und Ausschlüsse sind dokumentiert.
3. Angebot und Auftrag
Leistung, Modell, Liefergegenstände, Terminrahmen und Abnahme sind vereinbart.
4. Durchführung
Discovery, Analyse, Design, Validierung und Fortschrittssteuerung erfolgen nach Methodik.
5. Qualitätssicherung
Befunde, Empfehlungen und Dokumente werden auf Konsistenz und Nachvollziehbarkeit geprüft.
6. Lieferung und Handover
Ergebnisse werden übergeben, erläutert, abgenommen und in nächste Schritte überführt.
Kompetenz-zu-Leistung-Matrix
Die Kompetenz-zu-Leistung-Matrix verdeutlicht, wie die fachlichen und methodischen Kompetenzfelder über die verschiedenen Leistungsarten hinweg eingesetzt werden. Sie schafft Transparenz darüber, welche Kompetenzen für Assessments, Lösungsdesign, Migration, Betrieb und unabhängige Qualitätssicherung als Kern- oder ergänzende Leistung zur Verfügung stehen. Dadurch unterstützt die Matrix die bedarfsgerechte Zusammenstellung von Leistungsmodulen, die eindeutige Zuordnung von Expertise und eine konsistente Planung über den gesamten Lebenszyklus eines Vorhabens.